img_top_index Labo'Life

Häufig gestellte Fragen zur Mikroimmuntherapie

Warum setzt mein Therapeut eine Behandlung mit der Mikroimmuntherapie ein?

Aus verschiedenen Gründen. Erstens: zur Verbesserung des Allgemeinzustands. Die Mikroimmuntherapie trainiert das Immunsystem und unterstützt die Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte. Zweitens: zur Unterstüztung von schulmedizinischen Behandlungen oder um deren Verträglichkeit zu verbessern (z.B. Chemotherapie). Bei der Mikroimmuntherapie handelt es sich um eine ergänzende Therapie, die hervorragend mit anderen Behandlungen kombiniert werden kann. Die Komplexmittel der Mikroimmuntherapie entfalten eine spezifische Wirkung auf die Zielzellen. 

Welches sind die wichtigsten Anwendungsgebiete der Mikroimmuntherapie?

Grundsätzlich dient die Mikroimmuntherapie zur Unterstützung des Immunsystems. Sie zeigt den körpereigenen Abwehrsystemen den besten Weg, um auf Störungen angemessen zu reagieren. Die Mikroimmuntherapie kann zur Behandlung unterschiedlicher Pathologien eingesetzt werden, an denen das Immunsystem beteiligt ist, was bei den meisten Erkrankungen der Fall ist. Damit sind die therapeutischen Möglichkeiten der Mikroimmuntherapie beinahe unbegrenzt. Die Mikroimmuntherapie wird hauptsächlich bei akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt.

Welche Ziele verfolgt die Mikroimmuntherapie?

Die Mikroimmuntherapie zielt auf die Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts des Immunsystems. Durch den Einsatz der Mikroimmuntherapie wird das Immunsystem trainiert und wieder zu seiner vollen Leistungsfähigkeit gebracht.

Wozu dienen die Lymphozytentypisierung, die Serologie und das Proteinprofil?

Bei Erkrankungen, wie zum Beispiel chronischen Infektionen, Autoimmunerkrankungen, chronischen Entzündungen usw. ist die Bestimmung des Immunstatus des Patienten erforderlich, um eine präzise Ausrichtung der mikroimmuntherapeutischen Behandlung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck greift der Therapeut auf spezifische Laboruntersuchungen wie die Lymphozytentypisierung, die Serologie und das Proteinprofil zurück.
Die Lymphozytentypisierung ermöglicht eine unspezifische Bewertung des Immunzustands zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem Hintergrund des vorliegenden klinischen Zustands des Patienten. Sie stellt ein wichtiges Hilfsmittel sowohl bei der Diagnosestellung und Ausrichtung der Behandlung als auch bei der Verlaufskontrolle dar.
Mithilfe der Serologie können biologische Narben und Spuren von Infektionen nachgewiesen werden und dementsprechend der Auslöser einer Erkrankung oder weitere Risikofaktoren bestimmt werden.

Das Proteinprofil dient zur Auswertung des Entzündungsstatus und zur Erfassung des humoralen Immunstatus sowie des Ernährungsstatus des Patienten bei einer gegebenen  Erkrankung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Welche Erkrankungen können ohne spezifische Laboruntersuchungen mit der MIT behandelt werden?

Zahlreiche Erkrankungen können ohne vorherige Laboruntersuchungen mit der Mikroimmuntherapie behandelt werden (je nach Ergebnis der Diagnostik). Dazu zählen:

Bei Erkrankungen, wie chronischen Infektionen, Hepatitis B, C, B+D, autoimmunen Erkrankungen, chronischen Entzündungsvorgängen, chronischen Beschwerden (verursacht durch EBV, CMV, VZV..), chronischem Müdigkeitssyndrom usw., ist die Bestimmung des Immunstatus erforderlich.

Wie und wo kann ich einen ausgebildeten Mikroimmuntherapeuten finden?

Wenn Sie einen ausgebildeten Mikroimmuntherapeuten in der Nähe Ihres Wohnorts suchen, dann wenden Sie sich bitte an die zuständige Ärztegesellschaft für Mikroimmuntherapie in Ihrem Land. Diese ist für die Ausbildung der Therapeuten zuständig und dementsprechend auch am besten dafür geeignet, Ihnen darüber Auskunft zu geben.

Sie finden die entsprechenden Kontaktdaten auf der Webseite: www.3idi.org